Virtualsierung:
Was ist Virtualisierung?
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| Die klassische Variante zur Bereitstellung von Diensten und Services im Netzwerk ist es für jeden einzelnen Dienst oder Service z.B. Dateiserver, Druckserver, Datenbankserver etc., einen dedizierten Server mit eigenem OS und der entsprechenden Anwendung z.B. MS-SQL zu verwenden. So das dieser über seine Hardwareressourcen auch nur einzeln verfügen kann. |
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Die Virtualisierung verfolgt einen anderen Ansatz.
Bei virtualisierten Servern arbeiten verschiedene Server mit ihren Betriebssystemen, den sogenannten Gast-Betriebssystemen, und Anwendungen parallel auf einer gemeinsamen Hardware. Sie teilen sich so zu sagen die bestehenden Hardwareressourcen und das Management der Ressourcen erfolgt durch die Virtualisierungssoftware, das Host-Betriebssystem, und nicht durch das Betriebssystem der einzelnen Server.
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Aktuelle Serverhardware wird immer leistungsfähiger. Daher kann es bei vielen Server-Diensten und ?Services dazu kommen das die Ressourcen eines dedizierten Servers nur bedingt, oder nur zu bestimmten Zeiten voll ausgenützt werden. Die meiste Zeit über liegt die Auslastung aktueller Serversysteme jedoch bei ca. 5-15 % ihrer Leistungsfähigkeit. Hier liegt einer der Vorteile der Server-Virtualisierung. Da sich mehrere ?virtuelle? Server die vorhandenen Ressourcen der Hardware des physikalischen Servers ?teilen? liegt die Gesamtauslastung der Serverhardware deutlich höher. Es können Werte von bis zu 80% erreicht werden.
Je nach Server-Diensten und ?Services besteht die Möglichkeit eine vorhandene Serverumgebung im Verhältnis 10:1 und höher auf einige wenige Virtualisierungs-Hosts zu konsolidieren.

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Dies bedeutet gleichzeitig auch eine Verringern nicht nur der Hardwarekosten an sich sonder auch eine Verringerung der indirekten Kosten, der Betriebskosten. Weniger Server bedeuten auch weniger Serverracks und Stellplatz, geringerer Stromverbrauch und Kühlungsaufwand.





