Staatliche Förderungen für den Bereich IT

Greifen Sie auf staatliche Fördergelder zu, um die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen voranzubringen. Welche Förderungen stehen Ihnen mit Ihrem KMU-Unternehmen zur Verfügung?

IT-FÖRDERMODELL 1: Digitalisierungsberatung

Erhalten Sie für die Beratung im Rahmen von Digitalisierungsprojekten Fördergelder von bis zu 16.500 Euro.

Wer ist förderberechtigt?
Rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • unter 100 Beschäftigte bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
  • Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

IT-FÖRDERMODELL 2: IT-Hardware und -Software zur Digitalisierung

Bekommen Sie für die Beschaffung von IT-Hard- und Software im Rahmen der Digitalisierung Fördergelder bis zu 50.000 Euro.

Mögliche Investitionen sind etwa Soft- oder Hardware, die die Vernetzung fördern, wie zum Beispiel Cloud-Anwendungen, oder Maßnahmen zur Qualifizierung wie IT-Sicherheitsschulungen.

Wer kann einen Förderungsantrag stellen?
Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen Branchen, die mindestens 3 bis maximal 499 Beschäftigte haben und eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen.

IT-FÖRDERMODELL 3: ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit

Mit dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit fördert die KfW den Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- und Innovations­vorhaben: Investitionen, Betriebsmittel, den gesamten Finanzierungsbedarf eines innovativen Unternehmens.

Beispiele für Digitalisierungsvorhaben:

  • Vernetzung von ERP- und Produktions­systemen für die Produktion von Morgen (Industrie 4.0)
  • Entwicklung und Implemen­tierung eines IT- und/oder Daten­sicherheits­konzepts, um Unternehmens­daten erfolgreich zu schützen und Cyber-Attacken abzuwehren
  • Digitale Plattformen, Apps und digitale Vetriebs­kanäle zum Aufbau digitaler Plattform­konzepte und des elektronischen Handels
  • Additive Fertigungs­verfahren wie 3D-Druck als neue innovative Produktions­methode in der Fertigung
  • Ausbau innerbetriebliche Breitband­netze für eine höhere Daten­übertragungs­rate im Unternehmen

Weitere Informationen

Als innovatives Vorhaben gilt die Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, Prozesse oder Dienst­leistungen.

Als innovatives Unternehmen gelten z.B. Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen Unter­nehmens­wachstum, hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung oder auch Unternehmen, die bereits eine Innovations­förderung erhalten haben.

Kreditinfos auf einen Blick:

  • Ab 1,00 % effektivem Jahreszins
  • Kreditbetrag zwischen 25.000 und 25 Mio. Euro und Förderzuschuss als Ergänzung zum Kredit
  • Für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung
  • Für Unternehmen und Freiberufler
  • Leichterer Kreditzugang möglich: KfW kann bis zu 70 % des Risikos von Ihrer Bank übernehmen

Wer kann einen Förderungsantrag stellen?

Mittelständische Unternehmen, Frei­berufler und junge Unter­nehmen in Gründung mit Sitz in Deutschland, sowie mit Sitz im Ausland für Tochter­gesellschaften, Nieder­lassungen, Betriebs­stätten oder Filialen in Deutschland.

IT-FÖRDERMODELL 4: Digitalisierungsprämie Plus des Landes Baden-Württemberg

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Mit verbesserten Konditionen, einem erweiterten Kreis der Antragsberechtigten sowie förderfähigen Vorhaben kann mit der Digitalisierungsprämie Plus ein noch stärkerer Schwerpunkt auf die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungs- und Prozesskette gelegt werden. Unterstützt werden Vorhaben mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 Euro und 120.000 Euro.

Die Unternehmen können zwischen zwei Programmvarianten wählen:

  • Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante (direkter Zuschuss)
  • Digitalisierungsprämie Plus - Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)

Damit können die Unternehmen entsprechend ihrer individuellen Bedarfs- und Liquiditätssituation die für sie am besten geeignete Förderart auswählen.
In der Zuschussvariante erfolgt die Antragstellung über die L-Bank, in der Darlehensvariante über die Hausbank des Antragstellers.

Wer kann einen Antrag stellen?

Die Digitalisierungsprämie Plus hat zum Ziel, Unternehmen aller Branchen sowie Angehöriger freier Berufe mit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Digitalisierung unterstützen.

Gerne helfen wir Ihnen, Ihren persönlichen Digitalisierungsplan aufzustellen und mit Hilfe der staatlichen Fördergelder auf den Weg zu bringen.

Gemeinsam eruieren wir, welche Fördermodelle zu Ihnen und Ihren Vorhaben passen.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für Ihren Digitalisierungsplan und die Beantragung von Fördergeldern ist Robert Engel:

Fon: +49 7141 97302-100  | Mail: vertrieb @use-projekt .de

Online-Kontakt-Formular:

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